Provence und Camargue

In Südfrankreich machen wir diesmal einen etwas anderen Urlaub und haben mit Freunden ein größeres Ferienhaus  in Cornillon-Confoux angemietet. Dieser kleine, verschlafene Ort, in dem es zum Einkauf nur so etwas wie das „Petit Magasin chez la Tante Emma“ gibt, liegt tief in der Provence, gut 30 Kilometer südwestlich von Arles, etwas abseits aller üblichen ausländischen Touristenströme.

Von hier aus starten wir fast täglich unsere  kleineren und auch größeren Exkursionen.

Orientierungskarte

Bilder- und Reisegeschichten

Es steht eine PDF-Datei mit einer unterhaltsamen Reisegeschichte zum Download bereit:

Frankreich+Provence+2014.pdf
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Bilderkiste:

Wer jetzt noch mehr Lust auf Bilder von dieser Reise hat, kann nachfolgend die große Fotodatei noch als Einzelbilder betrachten oder als Dia-Show abspielen.

Ferienhaus

Unser Ferienhaus in abgeschiedener Lage ist sehr geräumig und bietet  auch auf dem nahezu uneinsehbaren Grundstück mit großem Pool großzügig Platz für Ruhe und Erholung. Von den französischen Nachbarn hören wir nur, wie gelegentlich der Hund wachsam bellt oder uns der Familienesel bereits morgens gegen 4.00 Uhr mit einem lauten "Iaaah" begrüßt. Idylle pur halt!

Arles, Pont-du-Gard und Nimes

Die Ausflugsziele Arles, Pont-du-Gard und Nimes haben wir sehr optimistisch für eine Tour zusammengefasst. Später stellen wir fest, dass es in Arles und Nimes doch sehr viel mehr zu sehen gibt, als erwartet oder die Zeit geht dahin, weil wir uns anders als bei den Ausflügen bei einer Schiffsreise nicht hetzen müssen. Das ist auf jeden Fall auch ganz schön und wir sind erst am späten Abend von diesem Ausflug zurück.

Aix en Provence

In Aix en Provence haben wir den Markt besucht. Es ist eine wunderschöne, charmante südfranzösische Stadt mit vielen engen Gassen in der Altstadt. Aber auch die Flaniermeile Cours Mirabeau ist ein schöner Boulevard, wo unter Platanen die Stände des Wochenmarktes mit ihrem vielfältigen und durchaus hochwertigen Angebot nicht nur die Touristen anlocken.

Avignon

Der Besuch in Avignon steht vorrangig unter kulturellen Vorzeichen. Die Besichtigung des mächtigen Papstpalastes und der vielbesungenen Brücke Pont d'Avignon sind natürlich ein Muss. Dennoch bleibt natürlich noch Zeit für einen gemütlichen Stadtbummel.

Mont Ventoux, Luberon, Gordes, Abtei Senanque

Südöstlich von Avignon liegt der Luberon, eine Mittelgebirgskette aus Kalksteinfelsen. Die Lavendelfelder, die wir in diesem überwiegend landwirtschaftlichen Gebiet erkunden wollen, sind leider schon abgeerntet. Wir sind vier Wochen zu spät. Dennoch ist es eine interessante Landschaft mit viel Weinanbau und weiten Olivenhainen zwischen malerischen Bergdörfern wie Gordes. Vom Mont Ventoux, den wir über eine schmale, stark von Radfahrern befahrene Serpentinenstraße erreichen, bietet uns einen grandiosen Ausblick bis zum Mittelmeer und den Hochalpen. Den Abschluss der Tagestour machen wir in der Abtei Senanque bei Gordes.

Camargue, von Saintes Maries de la Mer per Boot über die kleine Rhone

Saintes Maries de la Mer ist der bekannteste Ort in der Camargue und deshalb touristisch etwas überlaufen, dennoch hat der Ort sehr schöne, feinsandige Badestrände und lädt auch zum Bummeln ein. Berühmt ist der Ort für seine alljährlich im Mai stattfindenden Wallfahrten, die Zigeuner aus ganz Europa anlockt. Wir starten von hier aus zu einer Bootsfahrt auf der Petit Rhone, die uns tief in die einmalige Landschaft der Camargue mit weißen Pferden und schwarzen Stieren führt. Nur die Flamingos blieben uns bei diesem Ausflug verborgen.

In Salon en Provence auf den Spuren von Nostradamus

An einem Markttag besuchen wir Salon en Provence und genießen dort den Bummel durch die engen malerischen Gassen, in denen vor Jahrhunderten Nostradamus gelebt und gewirkt hat.

Seine Prophezeiungen und Weissagungen werden oft heute noch mit Interesse gelesen.

Autofahrt über die Routes des Cretes und Bootsfahrt durch die Calanques

Über die spektakuläre Routes des Cretes fahren wir mit dem Auto über eine steile Serpentinenstraße  nach Cassis und halten wegen des einmaligen Mittelmeerpanoramas alle paar hundert Meter an. Mit dem Boot geht es von Cassis in die nicht weniger spektakulär erscheinenden zu den einsamen Buchten zwischen den steilen Felswänden der Calanques.